Hula Immersion 2018/19

Studienwochen des hawaiianischen Tanzes

 

Wann? 25. - 29. August 2018 / 13. - 17. April 2019

Wo? OMNA Institut, Vogging 1, D-84326 Rimbach

Kosten: 380 Euro, zzgl. Unterkunft 

(Bei verkürzter Teilnahme gilt: 110 € pro Tag, Beginn für alle: 25.8. bzw. 13.4.)

Anmeldung und Info: bei Andrea Kandler, info@omna-institut.de / Tel.: 0049-(0)8727-9696061

Die hawaiianische Sprache wurde wiederbelebt durch die Einrichtung von „Immersions-Schulen“. Sobald die Kinder durch die Tür des Schulgebäudes gehen, betreten sie einen Raum, in dem nur hawaiianisch gesprochen wird – vom ersten Tag an: ein Schutzraum und ein Nest für eine bedrohte Sprache. Unsere Woche der „Hula Immersion“ lehnt sich daran an. Sie ermöglicht ein ernsthaftes Studium des hawaiianischen Tanzes Hula in all seinen Facetten in einem gemeinsamen Raum des Lernens und Lebens – direkte Begegnung mit Ethik und Ästhetik, Vergangenheit und Gegenwart von Hawai'i Nei. Und so öffnen wir diese einzigartige Tanztradition für alle Interessierten jeden Alters und unabhängig von Vorerfahrung. Wer aus der Umgebung kommt, kann täglich anreisen und wer eine weitere Fahrt hat, kann im OMNA Institut in übernachten.

 

Die Immersion im August wird von Halau Ne'e Mai Na 'Iwa Me Hi'iaka durchgeführt. Die Immersion im April wird von Roselle Keli'ihonipua Bailey geleitet.

 

Zum Abschluss der Immersion im August, laden wir  alle Interessierten herzlich ein zu unserem Ho'ike ("sichtbar machen"), einer Hulavorführung am 31. August um 19 Uhr. Unsere diesjährige Aufführung steht, mit einem Wink zu Don Lalakea Heacock, unter dem Zeichen: "Back to the Future". Wir feiern die Arbeit der letzten 5 Jahre seit unserem Einzug im Bacheiblhof. Wir blicken zurück auf unseren Austausch mit der indischem Theatergruppe Jana Sanskriti in Kalkutta, auf "Recalling Hawaii" und Lakas weite Reise über den Ozean...

 

Teilnehmer an der Immersion sind herzlich Eingeladen ihren Aufenthalt über die Tage der Immersion hinaus zu verlängern, mitzuhelfen, mitzufeiern und Teilzuhaben an der Entstehung des Neuen im Rücken.

 

Häufige Fragen:

 

Und was, wenn ...

 

... ich sehr weit weg wohne? 

Unsere Hālau Mitglieder und Teilnehmer kommen aus den verschiedensten Ecken in und außerhalb von Deutschland. Einige nehmen sehr weite Anfahrtszeiten auf sich. Roselle K. Bailey, unsere Lehrerin, flog in der Zeit ihres Hulastudiums wöchentlich auf eine andere Insel... jetzt fliegt sie zweimal im Jahr einmal um die Welt, um uns zu unterrichten. Wir lernen einen Tanz der sehr, sehr fern von hier seine Heimat hat, die entgegen dem, was uns die Tourismus- und Hollywoodindustrie vorgaukelt, kein Paradies ist – vor allem nicht für Hawaiianer. Hula zu erlernen ist ein Lebensweg, erfordert Geduld und Durchhaltevermögen, einen starken Willen und eine große Sehnsucht...  den Hindernissen zu trotzen, ungewöhnliche Wege einzuschlagen und ja, auch weite Wege. 

 

... ich unmusikalisch, unsportlich, untalentiert, zu alt, zu jung, zu... bin?

Dann wird es Zeit, diese Überzeugungen aus dem Fenster zu werfen. Die Schönheit des Hula ist, dass er von jeder Person zu jeder Zeit getanzt werden kann. Bei uns, tief in der Erinnerung eingebrannt, findet sich etwa das Bild jener, sehr alten Frau, die sprichwörtlich "auf einem Taschentuch" tanzte: vor einem Sarg... Wir haben in unserer Gruppe Tänzer, die über 70 Jahre alt sind und Tänzerinnen, die noch im letzten Monat ihrer Schwangerschaft zum Hulaseminar kamen... Und natürlich gibt es unter uns auch die jungen, die schnellen, die Athleten. Es tanzen Männer, wie Frauen. Hula ist ein unsichtbarer Begleiter und erweist sich als das, was es gerade braucht. Hula kann aktiv und anstrengend sein, Hula kann ruhig und tröstlich sein. Hula hat seine eigene Zeit. Man behandle sie behutsam.

 

... ich kein Geld habe?

Geld soll kein Hindernis sein. Bitte sprecht uns direkt an. 

 

... ich ein Einzelzimmer möchte?

Leider können wir meist keine Einzelzimmer anbieten, da wir ein volles Haus haben. Wir versuchen aber immer, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen, um eine gute Zeit gemeinsam zu gestalten. Eine Ausweichmöglichkeit ist die Unterkunft in einem nahe gelegenen Gasthof.